Das Leben – ein Tanz zwischen Freude und Schmerz

Kennst du das? Gerade war noch alles ok und im nächsten Moment bekommst du eine Nachricht die plötzlich alles ändert?

Vielleicht zerplatzt gerade dein Traum vom eigenen Haus, vielleicht kannst du deinen langersehnten Urlaub nicht antreten? Oder noch schlimmer, du hast deinen Job oder aber einen lieben Menschen verloren?

Manchmal passieren Dinge im Leben die du nicht erwartest.

Das Leben besteht immerzu aus Gegensätzen. Polaritäten.

Wo Licht ist, ist auch Schatten.

Nichts bleibt wie es war.

Oder wie Heraklit von Ephesos sagte:

„Nichts ist so beständig wie der Wandel.“

Auch wenn wir auf der Sonnenseite des Lebens stehen und optimistische Menschen sind, so wird es immer wieder Situationen in unserem Leben geben, die uns erschüttern, ins Wanken und uns aus dem Gleichgewicht bringen.

Situationen die wir vielleicht auch nicht verstehen (können). Man sagt auch Krieg und Frieden liegen nah beieinander.

Oft sehen wir die Dinge heute noch nicht so wie sie morgen oder in naher Zukunft sind.

So kann uns eine bestimmte Situation im gegenwärtigen Augenblick  vielleicht großen Schmerz bereiten. Wir glauben, das ist das Ende und sehen keinen Ausweg. Wissen vielleicht auch nicht wie es überhaupt weiter gehen soll.

Wenn dann aber ein bisschen Zeit vergangen ist, stellen wir fest, dass vielleicht genau das was war, großes Glück bedeutet. Wir erkennen den Sinn nur manchmal erst später.

Es gibt hier unzählige Beispiele die sich auf das Leben übertragen lassen.

Wenn du  heute deinen Job verlierst, ist das vielleicht erstmal ein großer Schock, bereitet finanzielle Probleme und vielleicht auch ein angekratztes Ego.

Vielleicht ist das aber auch genau das Richtige gewesen, so dass du dich einer neuen Aufgabe widmen kannst. Einer Aufgabe die dir vielleicht besser, liegt, dich besser ausfüllt und dir letztlich auch mehr Freude bereitet.

Das gleiche lässt sich auch übertragen auf die Beziehung zu deinem Partner. Wenn die eine zu Ende geht ist das meist verbunden mit viel Schmerz, Traurigkeit und vielleicht auch Hoffnungslosigkeit.

Vielleicht war es aber auch eine Chance für einen Neuanfang.

Ein schönes Beispiel hierzu zeigt eine chinesiche Taogeschichte (aus R. Bandler & J. Grinder: Reframing):

Es lebte ein Bauer in einer armen Dorfgemeinschaft. Man hielt ihn für gut gestellt, denn er besaß ein Pferd, mit dem er pflügte und Lasten beförderte. Eines Tages lief sein Pferd davon. All seine Nachbarn riefen wie schrecklich das sei, aber der Bauer meinte nur „vielleicht“. Ein paar Tage später kehrte das Pferd zurück und brachte zwei Wildpferde mit. Die Nachbarn freuten sich alle über sein günstiges Geschick, aber der Bauer sagte nur „vielleicht“. Am nächsten Tag versuchte der Sohn des Bauern eines der Wildpferde zu reiten. Das Pferd warf ihn ab und er brach sich ein Bein. Die Nachbarn übermittelten ihm alle ihr Mitgefühl für dieses Missgeschick aber der Bauer sagte wieder „vielleicht“.
In der nächsten Woche kamen Rekrutierungsoffiziere ins Dorf, um die jungen Männer zur Armee zu holen. Den Sohn des Bauern wollten sie nicht, weil sein Bein gebrochen war. Als die Nachbarn ihm sagten, was für ein Glück er hat, antwortete der Bauer wieder „vielleicht…“

Die Geschichte zeigt deutlich, verändern wir den Rahmen verändert sich oft die Bedeutung. In der Geschichte muss der Sohn durch sein gebrochenes Bein nicht in den Krieg.

Es lassen sich hierzu unzählige weitere Beispiele finden. Ich bin sicher du findest einige die dich ganz persönlich betreffen.

Oftmals sehen wir nur erst im Nachhinein klar.

Nichts im Leben geschieht ohne Grund. Wir müssen nur genau hinsehen und lernen mit den Polaritäten des Lebens umzugehen. Wo Freude ist, ist auch Schmerz.

Wenn es bergab geht, gehts auch wieder bergauf. So wie in San Francisco 😉

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Indem wir lernen, anzunehmen was ist, gehen wir mit einer gewissen Leichtigkeit durchs Leben. Das heißt nicht, dass uns nichts mehr erschüttert aber wir lernen besser damit umzugehen.

In diesem Sinne wünsche ich eine angenehme Reise durch die Gegensätze des Lebens.

…und vergesse nicht, wenn die Sonne unter geht, geht sie auch wieder auf.

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Hast du schon einmal Dinge erlebt die dir zunächst negativ erschienen und sich dann als positiv entpuppt haben? Schreib mir deine Erfahrungen gerne in die Kommentare!

Deine Vany

 

 

 

 

2 Kommentare zu „Das Leben – ein Tanz zwischen Freude und Schmerz

  1. Hallo Vanny, nun melde ich mich auch mal hier… und fasse mich ganz kurz;
    DEIN SCHREIBEN TUT MIR GUT!
    Alles Gute und viel Erfolg bei all deinen Vorhaben und nicht unterkriegen lassen, auch wenn das manchmal gar nicht so leicht ist 🙂

    Gefällt 1 Person

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