Was verbindest du mit Yoga?

Was verbindest du gedanklich, wenn du Yoga hörst?

Hast du irgendwelche akrobatischen Bilder von den perfekten Modelkörpern die wir auf Instagram & Co. zu sehen bekommen im Kopf?

Oder denkst du an esoterische Tanten die den ganzen Tag nur OM singen und hyperventiliert atmen?

Nun, ich würde sagen, die Antwort ist „weder noch“ bzw. liegt irgendwo dazwischen.

Vor einigen Jahren war Yoga wohl noch ein Modehype. Inzwischen ist es fester Bestandteil in jedem Fitnessstudio und wird sogar von den Krankenkassen bezuschusst.

Was ist das aber nun genau?

„Yoga is not about touching the toes… it´s about touching hearts“

Wörtlich übersetzt heißt Yoga, Einheit, Vereinigung, Harmonie und zusammenführen.

Yoga betrachtet den Menschen als Einheit von Körper und Geist. Mit Yoga kann der Körper besonders gut harmonisiert, Stress abgebaut und die Gesundheit langfristig verbessert werden. Beweglicher Körper heißt auch geistige Beweglichkeit.

Yoga besteht im Wesentlichen aus fünf Punkten.

1.) Asanas, richtige Körperübungen

2.) Pranayama, richtige Atmung

3.) Shavasana, richtige Entspannung

4.) richtige Ernährung (vegetarisch)

5.) Vedanta und Dhyana – positives Denken und Meditation

Die Asanas, die körperlichen Übungen sind im Wesentlichen eine Art Gymnastik und Dehnübungen. Sie unterscheiden sich aber dadurch, dass man jede Bewegung ganz bewusst mit der Atmung ausführt und kombiniert. Nur wenn Atem und Bewegung einher gehen, ist es Yoga.

Daher kann auch jeder Yoga üben.

Sri Patthabi Jois sagt dazu:

Jeder Mensch kann Yoga üben, solange er atmet.”

Im Yoga hat man immer einen Wechsel aus Anspannung und Entspannung. Deshalb fühlen wir uns nach einer Yogastunde auch erholt und voller Energie und nicht ausgepowert. Oft kommt es einem gar nicht so anstrengend vor. Am nächsten Tag fragt man sich dann wo eigentlich der Muskelkater herkommt…

Es geht im Yoga nicht um Leistung wie sonst (fast) überall im Leben. Wir müssen hier nicht weiter, schneller, besser sein. Wir nehmen uns im Yoga Zeit für uns selbst. Messen uns nicht mit anderen. Der einzige Vergleich den wir anlegen ist der mit uns selbst. Bist du im Vergleich zu gestern ein bisschen besser geworden? Wie fühlt es sich heute an?

Wir gehen dabei stets liebevoll mit uns und unserem Körper um. Gehen an die Grenzen um zu wachsen aber nie darüber hinaus.

Dabei ist unser Atem unser ständiger Begleiter und unser Maßstab. Unser Atem sagt uns wie weit wir gehen können. Und auch wann wir eine Pause brauchen.

Zu jeder guten Yogastunde gehört auch eine Endentspannung, das sogenannte Shavasana. Erst hier werden die positiven Auswirkungen des Yoga langanhaltend in dir verankert.

Die positive und optimistische Lebenseinstellung gegenüber anderen und vorallem auch gegenüber uns selbst ist fester Bestandteil beim Yoga. Man muss diesen aber nicht aktiv trainieren, sondern es kommt durch die regelmäßige Praxis und Meditation von ganz alleine…

Was verbindest du mit Yoga? Schreib mir in die Kommentare!

 

 

 

 

 

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